QR-Code für die Hochzeit: wo aufstellen und wie drucken
Den QR-Code für die Hochzeit stellt ihr am besten auf jeden Tisch und an den Eingang zum Saal. Druckt ihn so groß, dass die Gäste ihn scannen können, ohne aufzustehen. Daneben schreibt ihr einen Satz dazu, was der Gast nach dem Scannen findet. Unten: die besten Orte, Druckregeln und eine Checkliste vor der Hochzeit.

Wo der QR-Code auf der Hochzeit hingehört
Die Gäste scannen den Code, wenn sie ihn vor Augen haben und kurz Zeit haben. Es geht also nicht um den einen „perfekten“ Ort, sondern um mehrere Stellen, an denen die Gäste ohnehin stehen bleiben.
1. Auf jedem Tisch
Das ist der wichtigste Ort. Die Karte mit Code steht den ganzen Abend dort, wo die Gäste sitzen, essen und reden. Zwischen den Gängen hat jeder das Handy in der Hand und scannt den Code, ohne aufzustehen. Stellt eine Karte pro Tisch auf, an langen Tafeln zwei, an beiden Enden.
2. Am Eingang zum Saal
Willkommensschild oder Sitzplan sehen die Gäste als Erstes. Ein größeres Schild mit Code neben dem Sitzplan zeigt sofort, dass ihr Fotos sammeln werdet. Manche Gäste scannen den Code schon in der Gratulationsschlange.
3. An der Bar und am Sweet Table
An der Bar und am Sweet Table warten die Gäste, plaudern und fotografieren die Desserts. Eine kleine Karte mit Code erinnert sie daran, wo die Fotos hingehören.
4. In der Einladung und im Dankeschön
Ein Code auf der Einladung oder als Beilage sorgt dafür, dass die Gäste die Galerie kennen, bevor sie in den Saal kommen. Schickt den Link nach der Hochzeit noch einmal, per SMS oder mit eurer Dankesnachricht. Dann laden die Gäste auch die Fotos hoch, die sie während der Feier nicht geteilt haben.
5. An der Fotobox oder Fotowand
Wenn ihr eine Fotobox, eine Wand mit Schriftzug oder eine Ecke mit Requisiten habt, stellt dort noch eine Karte auf. An solchen Orten fotografieren die Gäste mit dem Handy, und mit dem Code griffbereit landen auch diese Aufnahmen in der Galerie statt auf den Handys.

So druckt ihr den QR-Code, damit er sich scannen lässt
Ein Code, der sich im Halbdunkel des Saals nicht scannen lässt, schreckt die Gäste schnell ab. Ein paar einfache Regeln reichen, damit er an jedem Tisch funktioniert.
Größe
Auf der Tischkarte sollte der Code mindestens ein paar Zentimeter Seitenlänge haben. Der Gast scannt ihn auf Armlänge, oft von der anderen Tischseite. Auf dem Schild am Eingang macht den Code größer, denn die Gäste sehen ihn aus der Ferne.
Kontrast und Farbe
Die Farbe des QR-Codes wählt ihr in der Galerie, ihr könnt sie also an die Deko anpassen. Haltet euch an eine Regel: dunkler Code auf hellem Hintergrund. Ein heller Code auf dunklem Grund oder ein Code in Pastell ist oft schwer lesbar, besonders abends.
Rand und Papier
- lasst rund um den Code einen leeren, hellen Rand, ohne Verzierungen oder Text, der in den Code ragt;
- legt den Code nicht auf ein Foto oder einen gemusterten Hintergrund;
- wählt mattes Papier, denn glänzendes spiegelt das Licht von Lampen und Kerzen;
- knickt die Karte nicht mitten durch den Code, nehmt lieber einen Ständer oder Rahmen.
Text neben dem Code
Der Code allein sagt nicht, wofür er da ist. Schreibt einen kurzen Satz dazu, z. B. „Mit der Handykamera scannen und Hochzeitsfotos hochladen. Ohne App und Login“. Wenn ihr ein Passwort für die Galerie festlegt, schreibt es unter den Code.
Die häufigsten Fehler
- ein Code, auf Briefmarkengröße geschrumpft, um mehr Deko unterzubringen;
- nur der Code ohne einen Satz dazu, sodass die Gäste nicht wissen, wofür er ist;
- Karten, die erst nach dem Essen verteilt werden, wenn die Gäste schon an den Tischen sitzen;
- eine Karte für den ganzen Saal statt einer pro Tisch.
QR-Code zur Hochzeit Schritt für Schritt
Der QR-Code ist nur der Weg zur Galerie. Bereitet zuerst die Galerie vor, dann Code und Karten.
- Legt die Galerie an und wählt ein Design, z. B. „Schwarz & Champagner“ oder „Blumenwiese“. Ändert Titel, Foto und Farben.
- Entscheidet, ob ihr Moderation wollt – also Fotos freigeben, bevor sie in der Galerie erscheinen – und ob die Galerie ein Passwort bekommt.
- Wählt die Farbe des QR-Codes und nutzt die fertigen Druckvorlagen für Karten mit Code.
- Druckt eine Probekarte und testet das Scannen mit mehreren Handys.
- Druckt Karten für alle Tische, ein größeres Schild für den Eingang und ein paar Reservekarten.
- Veröffentlicht die Galerie vor der Hochzeit. Für Hochzeiten gibt es die Pakete Standard 299 zł (Galerie für 1 Jahr) oder Plus 499 zł (3 Jahre), einmal bezahlt, ohne Abo.
- Bittet am Hochzeitstag jemanden vom Service oder die Trauzeugen, die Karten zu verteilen, bevor die Gäste den Saal betreten.
Übertreibt es nicht mit Passwort und Moderation. Ein Passwort ist sinnvoll, wenn der Link über den Gästekreis hinaus gelangen könnte, aber es ist ein Schritt mehr bei jedem Öffnen. Moderation gibt euch Kontrolle darüber, was die Gäste sehen, dafür erscheinen die Fotos erst nach eurer Freigabe in der Galerie.
Galerie erstellen und testen ist kostenlos. Für das Paket zahlt ihr bei der Veröffentlichung, ihr könnt also in Ruhe prüfen, wie Galerie und Karten aussehen, bevor ihr euch für ein Paket entscheidet.
Nach der Hochzeit habt ihr alle Fotos der Gäste an einem Ort. Sie kommen in voller Auflösung in die Galerie, ohne Komprimierung durch Messenger, und ihr ladet alles als ZIP-Datei herunter.
Häufige Fragen
Einen. Alle Karten führen zur selben Galerie, ihr druckt also denselben Code mehrfach: eine Karte pro Tisch, ein Schild am Eingang und ein paar Reservekarten.
Bei den meisten Handys reicht die Kamera: Der Code öffnet die Galerie im Browser. Die Gäste installieren keine App und legen kein Konto an. Wer den Code nicht scannt, kann die Galerie über den Link öffnen.
Ja, die Farbe des Codes wählt ihr in der Galerie. Damit er sicher gescannt wird, nehmt eine dunkle Farbe auf hellem Hintergrund.
Karten im Format A6 druckt ihr auf dem Drucker zu Hause auf dickerem, mattem Papier. Bei größerer Auflage oder für das Schild am Eingang ist ein Copyshop oder eine Druckerei bequemer.
Für Hochzeiten gibt es zwei Pakete: Standard für 299 zł (Galerie für 1 Jahr) oder Plus für 499 zł (3 Jahre). Ihr zahlt einmal, bei der Veröffentlichung der Galerie.



